....Our Mission..Unsere Mission....

....The Swisscross Foundation’s central mission is to place the topic of accessibility and protection of safe humanitarian medical aid at the forefront of governmental and non-governmental global agendas.

The safety of healthcare personnel deployed in crisis and conflict zones has deteriorated significantly over the last decade. Attacks on patients, healthcare workers and hospitals are a growing concern in armed conflicts, especially when those most vulnerable are either deliberately or accidentally attacked, injured or killed.

The secondary effects of this violence are also of major concern, as they result in the termination of medical missions, essential healthcare programs, and the depletion of hospital supplies, water and electricity. The disruption of healthcare services, and lack of qualified personnel, hinders access to life-saving procedures, which has a devastating and long-lasting impact on the local community in general and their future wellbeing.

In order to address this major topic, SF has put several initiatives into action based upon the three founding principles of research, education and protection. Through the establishment of research initiatives, SF is able to transfer the knowledge which tackle how to enhance the safety and quality of healthcare during and after complex humanitarian emergencies.

First, in order to address the deficiency of qualified specialist reconstructive surgeons, the Swisscross Foundation has piloted the Global Medical Corps (GMC). The GMC project addresses three primary elements. 1) It develops and maintains a pool of qualified specialist in the field of reconstructive surgery, including post-op care personnel such as nurses and physiotherapist. 2) It standardizes clinical protocols and medical logistics. 3) It incorporates the training of local staff to insure continuation of care. The project will take place in Tripoli, Lebanon, and treat patients from Syria, Iraq, Yemen, South Sudan and other surrounding conflict zones.

Secondly, in an attempt to deliver additional comprehensive data on the subject of security and health care in conflict, the Swisscross Foundation will establish a centre of excellence dedicated to the medical and scientific research of the relations and interactions of human beings and their environment during armed conflict. Based in the Middle East, the establishment of this hub, together with the participation of local collaborators and research fellows, will enable Swisscross to gather empirical data crucial to the deliverance of practical solutions specific to the ever-changing environment.

Finally, The “Swisscross Security Project”, The Foundation’s flagship project, searches for new approaches and solutions to benefit healthcare providers operating in high-risk situations and insecure environments. This project advocates the protection and access to healthcare in armed conflict by providing innovative and concrete solutions in addressing this humanitarian challenge.

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Swisscross betrachtet es als zentrale Aufgabe, für die Zugänglichkeit zu sicheren medizinischen Dienstleistungen und deren Schutz einzustehen und dieses humanitäre Anliegen bei Regierungs- und Nichtregierungsorganisationen permanent auf die Agenda zu setzen.

Die Sicherheit von medizinischem Personal, das in Krisen- und Konfliktzonen eingesetzt wird, hat sich in den letzten Jahren erheblich verschlechtert. Angriffe auf Patienten, medizinisches Personal und Krankenhäuser sind ein wachsendes Problem in bewaffneten Konflikten, besonders wenn die am stärksten gefährdeten Personen entweder absichtlich oder versehentlich angegriffen, verletzt oder getötet werden

Die sekundären Auswirkungen dieser Gewalt sind ebenfalls von großer Bedeutung, da sie zur Beendigung medizinischer Missionen und von essentiellen Gesundheitsprogrammen führen können. Sie gefährden auch die Versorgung von Feldspitälern mit Medikamenten, Wasser und Elektrizität.

Die resultierenden Lücken in der medizinischen Betreuung und der Mangel an qualifiziertem Personal verhindern den Zugang zu lebensrettenden Maßnahmen, was sich verheerend und nachhaltig auf die lokale Bevölkerung auswirkt.

Swisscross hat verschiedene Initiativen ergriffen, um diesen Missständen zu begegnen. Sie  basieren auf den drei Prinzipien Forschung, Ausbildung und Schutz. Durch die Unterstützung relevanter Forschungsarbeit ist Swisscross in der Lage, Wissen zu vermitteln, wie die Sicherheit und Qualität der medizinischen Versorgung während und nach komplexen humanitären Notfällen garantiert und weiter verbessert werden kann.

Um dem chronischen Mangel an qualifizierten Wiederherstellungs-Chirurgen zu begegnen, hat die Swisscross Foundation das Global Medical Corps (GMC) ins Leben gerufen. Das GMC-Projekt basiert auf drei Säulen:

1. Swisscross rekrutiert und führt einen Pool von qualifizierten Ärzten auf dem Gebiet der Rekonstruktiven Chirurgie, einschließlich postoperativem Pflegepersonal wie Krankenschwestern und Physiotherapeuten.

2. Swisscross standardisiert klinische Protokolle und medizinische Logistik, basierende auf Erfahrungen im Felde (Best Practice).

3. Swisscross organisiert die Ausbildung von lokalem medizinischen Personal, um die Kontinuität der Pflege sicherzustellen.

Das GMC-Projekt wird in Tripolis, Libanon, realisiert. Es behandelt Patienten aus Syrien, dem Irak, dem Jemen, dem Süd Sudan und anderen Konfliktzonen.

Im Rahmen des CREEW-Projekts (Centre for Research & Education in the Ecology of War) fördert Swisscross die medizinische und sozialwissenschaftliche Forschung. Gegenstand sind die Beziehungen und Interaktionen von Menschen und ihrer Umwelt in bewaffneten Konflikten. Die gewonnenen Erkenntnisse werden publiziert und anderen humanitären Organisationen zur Verfügung gestellt.

Die Erkenntnisse aus dem CREEW Projekt sind global anwendbar. Hingegen erweist sich das Konfliktgebiet des Nahen Ostens leider als besonders ergiebige Quelle sachrelevanter Erkenntnisse. Besonders wertvoll ist das Engagement lokaler Mitarbeiter und Forscher, womit auch kulturelle Aspekte der humanitären Aktivität gebührenden Raum erhalten. Das CREEW Projekt wird in Partnerschaft mit der American University in Beirut realisiert.

Die dritte Tätigkeitsebene von Swisscross ist das Swisscross Sicherheitsprojekt. Es befasst sich mit neuen Ansätzen und Verfahren mit dem Ziel, Ärzten und medizinischen Personal in Krisengebieten und bei bewaffneten Konflikten in der Ausübung ihrer humanitären Tätigkeit Sicherheit zu bieten und der betroffenen Bevölkerung einen kontinuierlichen Zugang zu medizinischen Dienstleistungen zu ermöglichen. ....

 


....Violence disrupts medical care in the moment it is needed most!..Gewalt zerstört medizinische Versorgung im Moment, wo sie am meisten gebraucht wird!....

— ....Dr. Enrique Steiger, Founder of The Swisscross Foundation..Dr. med. Enrique Steiger, Gründer der Swisscross Foundation

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